Auch im zweiten Endspiel   des Landespokalwettbewerbs (HVSA-Cup) haben die Männer der HSG Osterburg gegen die höherklassige Mannschaft des SV Langenweddingen eine Niederlage bezogen. Diesmal hieß es in der Biesestadt 18:23.
Die Männer aus dem Landkreis Börde hatten bereits daheim durch ein 34:23 für klare Verhältnisse gesorgt.
Das schmälert jedoch in keiner Weise die Tatsache, dass die Altmärker eine tolle Saison gespielt haben – Platz drei in der Verbandsliga Nord und eben das Erreichen des Finals im landesweiten HVSA-Cup. Bürgermeister Nico Schulz begrüßte die HSG-Handballer mit den Worten: „Die ganze Stadt ist stolz auf Euch!“
Natürlich wollten die Altmärker im Rückspiel vor knapp 300 Zuschauern, davon 80 aus Langenweddingen, einen besonders guten Eindruck hinterlassen. Doch darauf war  Langenweddingens Team, das sich als sehr homogen, in Abwehr wie Angriff  und leistungsstark, erwies, gut vorbereitet.
Nach 13 intensiven Startminuten lautete der Spielstand 2:6. Danach versuchten die Gastgeber heranzukommen. Robert Krause markierte in der 24. Minute ein 7:9. Doch immer wieder setzten sich die Gäste wieder ab. Insbesondere der junge, schlacksige Matthias Knorr traf ein ums andere Mal in den HSG-Kasten. Beim 7:10 in der 27. Spielminute hatte er bereits seinen fünften Treffer markiert. Am Ende sollten es zehn Torerfolge für ihn sein.
Zur Halbzeit hieß es 11:8 für die Gäste, die auch danach weiterhin den Ton angaben.
Allerdings hielten die Osterburger prächtig mit (9:11, 13:16), ohne in der Folge näher an den ausgebufften Kontrahenten heranzukommen.
Der wurde durch die Herausstellung von Tim Heine wegen Meckerns (42.) zwar personell geschwächt, sicherte sich jedoch den zweiten Finalsieg und seit 2012 bereits den dritten Cuperfolg. Das letzte Tor im Spiel warf der junge Till Dobberkau vom Gastgeber.
Vor der Partie wurden Osterburgs Robert Krause, Spielertrainer Sebastian Papendiek und Trainer Marco Podas verabschiedet. Dazu und generell zum Pokalspiel mehr im Wochenverlauf.
Osterburg: Schrödter, Götzky - Hallasch, Krause 5, Kiebach 4, Kuhlmann 3, Knust 1, Dobberkau 1, Prax 1, Braune, Eberhardt, Hahne 1, Epler, Papendiek 2.
Langenweddingen: Böhm, Heine, Bollmann 4, Fried 1, Scheller, Knorr 10, Eisenkolb, Mark, Seifert 1, Deutscher 4, Rohs 2, Schult.

 

Quelle: Volksstimme Stendal
Beste Grüße
Wolfgang Seibicke

 

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HSG-Männer schaffen die Sensation!

 

Osterburgs Handballmänner haben eine starke Form erreicht. In dieser bezwangen sie am Sonnabend das hoch favorisierte Team von TuS Radis mit 33:32 und erarbeiteten sich ein ausgeglichenes Punkteverhältnis.

Von Wolfgang Seibicke

 

Osterburg l Die Mannschaft aus Radis ist durch diese Niederlage in der Altmark im Tableau des Verbandsliga-Klassements zurückgefallen.

 

Die Partie begann zwar mit dem Gastgeber-Führunggstreffer von Till Dobberkaus, doch die Mannschaft aus Radis fuhr in der Folge ihre Krallen aus. Nach dem Zwischenstand von 3:3 (6.) lagen die Gäste bis zur 27. Minute immer in Führung, zwischenzeitlich auch deutlich (9:5, 12:9). Sie beeindruckten mit einem starken Keeper, einer sehr variabel reagierenden Abwehr und ausgesprochen klugen Angriffszügen.

 

Doch in der Schlussphase der ersten Spielhälfte schlug der Gastgeber kampfkräftig zurück. Nach besagtem 14:14 brachte Paul Zierke die HSG in Front. Der Gast antwortete mit gleich zwei Gegentreffern, doch Philipp Zerrahn erzielte noch den Pausenstand von 16:16.

 

In der zweiten Spielhälfte bestimmte der Gast ebenfalls zumeist die Szenerie auf dem Feld. Die Osterburger jedoch verloren den Kontrahenten nie aus den Augen. Der Rückstand zu ihm betrug lediglich zweimal drei Treffer (18:21, 19:22), ansonsten waren die Biesestädter dran am Kontrahenten. In der 40. Spielminute hieß es 22:22, in der 50. 26:27.

 

Der Schlussgang war an Spannung nicht zu überbieten. Radis machte Fehler, weil die Mannschaft vom Osterburger Auftritt schlichtweg überrascht war. Außerdem war sehr wichtig, dass HSG-Keeper Mario Schrödter über sich hinaus wuchs und dass die Gastgeber etliche Bälle in der Deckung eroberten und Konter liefen.

 

Doch auch bei ihnen war die Fehlerquote im Angriff hoch. Es blieb knapp. Robert Giese brachte TuS in der 57. Minute mit 30:29 in Front, doch die Altmärker konterten mit gleich drei eigenen Treffern (Thomas Kuhlmann 2, Philipp Kiebach). Pachaly und Giese markierten den Ausgleich von 32:32.

 

Radis nahm nach 59:23 Minuten bei Ballbesitz nochmal eine Auszeit. Doch die Gäste konnten des Leder nicht behaupten. Thomas Kuhlmann sorgte schließlich per Konter für das Siegtor.

 

Die Stimmung in der Osterburger Sekundarschulhalle war anschließend natürlich bombastisch.

HSG Osterburg: Schrödter, Feindt, Götzky - Zerrahn 2, Reichert 3, Prax, Kiebach 4, T. Kuhlmann 11, Resener, Hallasch 1, Dobberkau 5, Zierke 5, Knust 2, Hahne.